Warum ist Kaffee braun?

Farbentwicklung:
Der Kaffeebaum trägt zu Beginn zartgrüne Früchte. Erst mit fortschreitender Reifung wechseln diese ihre Farbe ins Gelbliche und werden anschließend rot. Zur Reife weisen die Früchte eine dunkelrote Farbe auf und bekommen die Bezeichnung „Kaffeekirsche“. Im Inneren dieser Kaffeekirsche befinden sich zwei Kaffeebohnen. Diese sind zunächst auch erst grün und bekommen erst durch die Röstung ihre typisch braune Farbe.


Röstungslänge bestimmt Bräune:
Je dunkler die Kaffeebohnen sind, desto länger waren sie bei der Röstung der Hitze ausgesetzt. Wer besonders lange geröstet wurde, sind beispielsweise die sehr dunklen Espressobohnen. Wie genau die Farbveränderung bei der Röstung stattfindet ist jedoch noch unklar. Sicher ist, dass der Fruchtzucker und dessen Karamellisierung bei der Röstung einen großen Anteil daran haben. Mit steigender Wärme verliert der Fruchtzucker nämlich sein Wasser und die Einzelbausteine lockern sich. Folglich setzen sie sich anders zusammen und bilden somit neue Moleküle, wie beispielsweise die sogenannten Bitterstoffe. Diese geben dem Kaffee seinen individuellen Geschmack. Andere Moleküle werden hingegen zu Farbstoffen und erzeugen die typisch braune Farbe.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.