Espresso vs. Filterkaffee?

Espresso ist verträglicher:
Beide Varianten werden aus den gleichen Bohnen hergestellt. Der Unterschied liegt darin, dass die Kaffeebohnen für den Espresso länger und langsamer geröstet werden. Dadurch wird mehr Säure reduziert.
Ausschlaggebend ist jedoch die Zubereitung des Kaffees. Der Espresso kommt bei der Vorbereitung nur kurz mit dem feineren Kaffeemehl in Berührung, während die Zubereitung des Filterkaffees aufgrund des gröberen Kaffeepulvers länger dauert und somit das Wasser mehr Zeit hat, alle Gerb- und Bitterstoffe aus dem Pulver zu lösen. Dieser Unterschied macht den Espresso bekömmlicher und ist somit auch freundlicher zu Herz und Magen. Wer jedoch keine Herz- und Magenprobleme hat, kann den Filterkaffee durchaus ohne Bedenken genießen.


Espresso enthält weniger Koffein:
Eine Tasse Espresso enthält bis zu 60mg Koffein, während der Filterkaffee hier einen Wert von bis zu 100mg aufweist. Auch das liegt daran, dass der Espresso bei der Zubereitung nicht so lange Zeit hat, das Koffein herauszulösen. In normalen Mengen ist Koffein für den gesunden Menschen unbedenklich.


Verzehrmenge:
Aufgrund der Tassengröße unterscheidet sich somit auch die Verzehrmenge. Mit einem Becher Filterkaffe nimmt der Körper etwa zwei- bis dreimal so viel Koffein zu sich, als bei einer Espressotasse. Wer also das Koffein verträgt und auf mehr Energie abzielt, sollte zu der Filterkaffee-Variante greifen. Bei den Personen, die eher einen empfindlichen Magen haben wird empfohlen, sich lieber eine Tasse Espresso schmecken zu lassen.


Fazit:
Letztlich muss jeder für sich entscheiden, was einem besser schmeckt und wie der gesundheitliche Zustand ist. Über den Aspekt, warum der Kaffee jedoch am besten pur verzehrt werden sollte, klärt der vorangegangene Artikel „Kaffee – Am besten schwarz“ auf.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Passende Artikel